Logbuch

Marinkovac – Trogir

Sonntag, 13. Mai 2018

Es geht heute von Marinkovac/Hvar nach Trogir

Screenshot 2018-06-13 19.04.38

IMG_0304

Wir verlassen nach dem Frühstück die Ankerbucht und es geht Richtung Trogir. Dort wartet Kaddy auf uns.

01a03b59e88562317bdf368375b2b415a485beb71c
Ablegen von der Boje

 

IMG_0306
Tim filmt unser Ablegen

 

IMG_0309
Einfahrt nach Trogir

 

IMG_0311
Fender raus
IMG_0313
Marina Trogir

 

IMG_0315
Wir fahren weiter bis in die Stadt

 

 

IMG_0316
Kaddy in Trogir

 

 

 

 

 

Spaziergang durch Trogir

 

 

 

 

 

IMG_2768
Eine Blume von Kaddy für die Mama an Bord

 

 

Für Karin und Uwe heißt es Koffer packen, morgen geht der Flieger nach Hamburg.

IMG_0325

*-*-*-*-*-*

Montag, 14. Mai 2018

Heute geht der Flieger von Split nach Hamburg. Mit einem Taxi fahren wir zum Flughafen. Kaddy und Tim segeln noch eine gute Woche alleine weiter.

 

 

 

 

40836f04-7231-4a62-9a16-5b8ce55537c8
Ankunft in Hamburg

*-*-*-*-*-*-*

 

Nach 2.700sm geht unsere Reise zu Ende. Es war eine sehr interessante und spannende Reise. Biscaya, Atlantik und Mittelmeer befahren, 6 Länder bereist, noch öfter die Gastlandflagge gewechselt, 25 x Station gemacht und dabei viele schöne Hafenstädte oder Ankerbuchten besucht.

Tour

Titus hat sich bewährt!

cropped-foto-18-04-18-18-25-55

*

*

*

*

*

*

 

Advertisements
Logbuch

Vela Stupa – Marinkovac

Samstag, 12. Mai 2018

Wir werden von Blitz und Donner in der Früh geweckt.

IMG_2766

Ein Gewitter zieht hinter den Bergen auf. Wir wollen lieber ins freie Wasser und legen von der Boje ab.

Unser Ziel ist die kleine Insel Marinkovac vor der Insel Hvar.

Screenshot 2018-06-13 13.34.20 Kopie

Das Gewitter bleibt hinter den Bergen und wir haben wieder Sonnenschein. Unterwegs frühstücken wir und segeln Richtung Hvar.

Gegen Mittag erreichen wir die Bucht

IMG_0240
Die Ankerbucht

In dieser Bucht gibt es drei Restaurants und sie haben in der Bucht Bojen zum Anlegen ausgebracht.

IMG_0241
Fest an der Boje

Wir entscheiden uns für die Bojen vor dem Restaurant „Tri Grede“.

Jetzt gibt es nur noch eins: ab ins Wasser…….

Da wir ein Echo von unserem eigenen Radarreflektor auf dem Schirm haben, wird der Radarreflektor an eine andere Stelle gesetzt. Dafür muss Tim wieder in den Mast

Dann fahren wir mit dem Schlauchboot zum Restaurant Tri Grede.

IMG_0256
Tri Grede

Wir werden freundlich empfangen und bekommen ein tolles Essen serviert. Cevapcici vom Grill mit Grillkartoffeln, die einzeln auf dem Grill geröstet werden und von Hand gewendet werden……. sagt der Koch.

Der Wind hat gedreht und wir liegen jetzt dicht beim Ufer.

IMG_0272

Tim kontrolliert die Tiefe vom Schlauchboot aus. Aber es passt für uns.

In den frühen Abendstunden fahren wir mit dem Schlauchboot rüber nach Hvar, die Stadt liegt nur 1,5sm entfernt.

IMG_0281

IMG_0282
mit 20PS sind wir schnell unterwegs, 18,2kn!
IMG_0287
Hafenstadt Hvar auf der Insel Hvar

Beim Sonnenuntergang geht es wieder zurück

IMG_0294
immer online 🙂

 

In der Bucht wird es ruhiger, alle Tagesbadegäste sind wieder weg und nur ein paar Schiffe bleiben über Nacht.

IMG_0302

*

*

*

*

*

Logbuch

Okuklje – Vela Stupa

vela-Stupa

Jetzt ist Inselhopping angesagt. Heute wollen wir die kleine Insel Vela Stupa besuchen. Wieder nur ca. 25sm! Das ist wie Urlaub, meistens waren die Entfernungen auf dieser Reise das 10fache und mehr!

_MG_6053

Es geht an der langen Insel Mjlet vorbei und kurz vor der Insel Korcula liegen zwei kleine Inseln, Vela Stupa und Mala Stupa.

IMG_0217

Auf der Insel Vela Stupa befindet sich das Restaurant „Moro Beach“ und vor der Insel kann man an den 5 Bojen kostenlos festmachen.

_MG_6068

Wir machen an einer Boje fest und schon bietet man uns von der Insel aus Hilfe an.

_MG_6056

Nachdem wir festgemacht haben, kommt ein Boot von der Insel und fragt, ob wir auch im Restaurant essen wollen. Wir bejahen das und dann möchten wir bitte gegen 18:00 zur Insel rüberkommen. Falls wir nicht mit dem eigenen Boot anlanden wollen, würde man uns auch abholen. Auf der Speisekarte steht heute nur Fisch, so erfahren wir noch.  Das ist uns recht und wir fahren dann gegen 18:00 Uhr mit dem Schlauchboot zur Insel.

IMG_0197

 

Was uns dort erwartet ist ein Traum. Alles ist liebevoll angelegt und toll dekoriert. Am Strand liegen Sitzsäcke aus, eine Schaukel steht im Wasser und im nett eingerichteten Restaurant ist ein Tisch für uns eingedeckt.

IMG_0202

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das Essen ist super, zwar etwas teurer als bisher auf unserer Reise, aber es ist seinen Preis wert. Der empfohlene Hauswein schmeckt uns sehr gut, er reift gegenüber der Insel.

Das Restaurant hat erst den zweiten Tag geöffnet und wir sind die einzigsten Gäste. Die Bedienung ist freundlich, berät uns sehr gut und erzählt uns viel über die Insel und die Umgebung.

IMG_0212

Am späten Abend geht es zurück zum Schiff.

016c500518e71b3f2b7429872284d39d5963661e74

Mit dem Schlauchboot drehen wir noch eine kleine Runde um die Insel

IMG_0231

IMG_0220

 

Ein toller Tag geht zu Ende und wir werden diesen Besuch auf der schönen Insel bestimmt nicht vergessen.

*

*

*

*

*

*

*

Logbuch

Cavtat – Okuklje (Mljet Island)

Donnerstag, 10. Mai 2018

Nach dem dem Frühstück fahren wir mit dem Schlauchboot noch mal nach Cavtat zum Einkaufen.

IMG_0129

 

Gegen Mittag heißt es dann „Anker auf“ und raus aus der Bucht.

_MG_5874

Wir machen einen kleinen Schlenker und fahren dicht an der schönen Stadt Dubrovnik vorbei. Vor dem Hafen liegt das Kreuzfahrschiff „Wind Surf“.

_MG_5881

Dubrovnik liegt am südlichsten Zipfel der kroatischen Adria und gehört zur sonnenreichsten Region Dalmatiens.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die charakteristische Altstadt ist vollständig von einer massiven, im 16. Jh. fertiggestellten, Steinmauer umgeben.

_MG_5928

Leider haben wir keine Zeit für einen Besuch dieser tollen Stadt, aber vielleicht ergibt sich dazu noch mal eine Gelegenheit.
Wir segeln weiter zur ca. 30km entfernten Insel Mljet. Die Insel hat einen Waldanteil von 90% und ist die am stärksten bewaldete Inseln im Mittelmeer. Im Westen liegt ein Nationalpark, der auch das umliegende Meeresgebiet umfasst.

Screenshot 2018-06-12 19.33.19 Kopie

 

Aber zuerst segeln wir an den Inseln Šipan, Koločep und Lopud vorbei.

_MG_5945
Auf den Klippen Grebeni vor der Stadt Dubrovnik befindet sich der Grebeni Leuchtturm
_MG_5953
Saint Michael , Lopud
_MG_5958
Das Franziskanerkloster auf Lopud

Hier machen wir eine kleine Pause und essen frische Erdbeeren vom Markt in Cavtat. Sie schmecken herrlich und haben ein tolles Aroma.

Dann kommt ein exklusives und außergewöhnliches Restaurant. Das BOWA auf der Insel Otok Sipan. Wir lassen es aber links liegen……..

_MG_5966
Bowa Restaurant Insel Otok Sipan

Weiter geht es vorbei an einer tollen Landschaft.

_MG_5969

 

_MG_5987
Ein sehr abwechslungsreiches Segelrevier
_MG_5976
Titus segelt heute offen

Kurz vor der Insel Meljet bekommen wir kräftigen Gegenwind, Titus wird ordentlich durch gerüttelt.

_MG_5993

Dann sehen wir die Einfahrt zur Bucht Okuklje, eine kleine von bewaldeten Bergen umgebene Bucht an der Nordseite der Insel Mljet.

_MG_5996

Einige Restaurants bieten den Gästen kostenlose Liegeplätze an.

_MG_5999
Wir entscheiden uns für das „Meran“

In der Bucht wird man von den Restaurantbesitzern meist mit hochgehaltener Mooringleine empfangen.

_MG_6002

Es ist eine wirklich gut geschützte Bucht.

_MG_6010

Wir wandern einmal um die Bucht.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Es gibt nach dem Spaziergang ein kühles Erfrischungsgetränke im Cockpit

01d05bc43817d7db92da6242fdf9a7392fbd0f0783

Abends essen wir gegrillten Tintenfisch im Restaurant Maran, sehr zu empfehlen.

IMG_0174

*-*-*-*-*-*-*

Cavtat – Mljet:
Gesamt: 27,4sm
Spitze: 9kn
Durchschnitt: 5,2kn
Zeit: 5 3/4 Std.

*

*

*

*

*

 

Logbuch

Italien nach Kroatien

Dienstag, 8. Mai 2018

Von Santa Maria di Leuca geht es heute quer über die Adria in den Zollhafen Cavtat in Kroatien.

Cavtat

13:00 Uhr
Schon beim Ablegen sehen wir eine große Gewitterwolke über Leuca.

_MG_5813

Draußen auf See ist glattes Wasser, gute Sicht und herrlicher Sonnenschein.

_MG_5828
Die Wolke setzt den Leuchtturm gut in Szene

Wir genießen das ruhige und sonnige Wetter.

IMG_0047

Wir bleiben für heute von Gewittern verschont.

IMG_0048

Auch die Nacht verläuft ruhig, ohne Gewitter, Regen oder Sturm.

 

*-*-*-*-*-*-*

 

Mittwoch, 9. Mai 2018

Am frühen Morgen sehen wir auf dem Radar zwei große Regengebiete vor uns. Es blitzt und donnert. Wir weichen den Regengebieten aus, eins zieht dann neben uns vorbei und das andere hinter uns. Das wäre ohne Radar nicht möglich gewesen.

Als Tim die zweite Maschine startet, läuft sie unruhig. Also wieder ausschalten und kontrollieren was da nicht ok ist. Mit der wasserdichten Kamera (GroPro) sieht er am Propeller eine Plastiktüte.

IMG_0064.jpg

2018-05-08-1-2

Tim muss ins Wasser. Das Wasser ist kalt hier draußen auf der offenen See. Zum Glück kann Tim den Propeller schnell vom Müllsack befreien.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Anschließend läuft die Maschine wieder normal.

15:30 Uhr

Wir sind kurz vor Cavtat und Tim setzt die kroatische Gastlandflagge. Es ist die 6. Gastlandflagge auf unserem Törn.

IMG_0073

Erst Frankreich, dann Spanien, Portugal, Gibraltar, Italien und nun Kroatien.

IMG_0079

16:00 Uhr
Wir laufen in den Hafen von Cavtat ein und machen am Zollkai fest.

IMG_0092

Allerdings lässt sich kein Zöllner sehen und unter der der angegebenen Telefonnummer meldet sich keiner. Die Anlegestelle ist mit einem Tampen abgegrenzt und man sollte den Bereich nicht verlassen.

IMG_0093

01ac269ca588cda880b277d4acb04fd3fbe8e56d14017d49a21e2a48ce71da581ee40c1dca9288a84932

Nach einiger Zeit beschließt Tim, er geht jetzt los und sucht nach dem Zöllner. Er findet das Zollbüro erledigt das Einklarien und meldet sich auch im Hafenamt an. Alles ging problemlos und Zollbeamte und die Dame im Hafenamt waren sehr freundlich.

Hafen Cavtat:

Wir fahren in die andere Bucht vor Cavtat und ankern dort.

IMG_0104

 

IMG_0105

Vom Ankerplatz aus fahren wir mit dem Schlauchboot an Land

IMG_0109

In Cavtat gehen wir zu „Ivan“ und essen dort ein leckeres Abendessen.

 

*

*

*

*

*

*

*

 

 

 

 

Logbuch

Roccella – Santa Maria di Leuca

2018-06-02.png
Von der Stiefelspitze (Roccella) zum Absatz (Santa Maria di Leuca)

Sonntag, 6 Mai 2018

9:30 Uhr
Heute ist es warm und es weht ein leichter Wind. Gleich nach dem Auslaufen aus der Marina in Roccella Ionica setzen wir das Groß. Wir haben halben Wind und wir freuen uns auf einen schönen Segeltag.

IMG_9973
Hafenausfahrt Roccella

Roccella Ionica mit der mittelalterlichen Burg

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

10:40 Uhr
Kaum sind wir unterwegs, da ist auch der Wind wieder weg. Fock eingerollt, Motor an.

IMG_9977

 

IMG_9982
Wir sehen wieder Delphine

11:15 Uhr
Der Wind ist wieder da, wir setzen den Code Zero. Mal sehen für wie lange!

Foto 14.04.18, 13 41 12

 

13:00 Uhr
Wind wieder weg. Das Spielchen geht weiter…… Heute haben wir Flaute und Wind im Wechseltakt. Motor an, CZ eingepackt. Beim Bergen des Code Zero bekommt Uwe eine Meerwasser-Dusche. Eine Welle klatscht so gegen den Rumpf, das die Gischt über das Vorschiff fliegt.

IMG_9985
Das Bergen des Code Zeros ist heute eine nasse Angelegenheit

14:00 Uhr
Jetzt läuft es gut und zwar unter Segel mit Groß und Fock!

IMG_9988

19:30 Uhr
Es wird wieder ruhiger, Motor an, Fock eingerollt und für die Nacht ein Reff ins Groß binden, denn es wird stürmisches Wetter vorhergesagt. Aber noch ist alles ruhig und wir können das Abendessen genießen.

*-*-*-*-*-*-*

Montag, 7. Mai 2018

0:00 Uhr
Ab Mitternacht legt der Wind zu. Motor aus und Fock wieder raus.

2:00 Uhr
Der Wind wird stürmischer, zwischen 20 – 30kn zeigt der Windmesser. Wir reffen die Fock. Wir haben eine sehr unruhig Nacht, denn mit dem Wind kommen auch die Wellen und ans Schlafen denkt im Moment keiner.

5:00 Uhr
Der Wind lässt nach, nur noch 15 – 20kn. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Hafen von Santa Maria.

7:15 Uhr
Es ist hell und die Ansicht von Santa Maria wirkt etwas fremd auf uns, wir sehen viele Villen im Orientalisch-Afrikanischen Stil.

IMG_9990

Wir sind fest an Mooringleinen in der Marina von Santa Maria di Leuca.

IMG_0007

Gesamt: 127sm
Spitze: 12,1kn
Durchschnitt: 6,1kn
Zeit: 21,5 Std.

*-*-*-*-*-*-*

Die Anmeldung im Office der Marina dauert wieder sehr lange.

IMG_0015Hafengeld: 65 € pro Tag für einen Katameran 42f (Mai 2018)

 

*-*-*-*-*-*-*

Die UKW-Antenne auf dem Mast hat sich gelockert und muss neu befestigt werden. Leider haben die Monteure der Marina keine Zeit und so muss Tim hoch zur Antenne und muss es richten. Dabei montiert Tim auch gleich noch den Radarreflektor.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Der Code Zero wird kontrolliert.

 

*-*-*-*-*-*-*

Porto Turistico Santa Maria di Leuca
Die Marina bietet 700 Plätze für Schiffe bis zu 30 Meter. Wir haben uns telefonisch angemeldet, Tel +39 0833 758687. Oder über Kanal 12.
Wasser und Strom am Steg, freundliches und hilfsbereites Personal, 24/24 Assistance VHF CH 12, viele Restaurants in der Nähe des Hafens, 2 Lebensmittelhändler (aber keine Fleischtheke), Website

 

_MG_5797
Proviant wird gebunkert

*-*-*-*-*-*-*

Infos und Fotos von Santa Maria di Leuca

Santa Maria di Leuca (manchmal auch nur Leuca genannt) ist eine am Meer gelegene Gemeinde  der italienischen Region Apulien. Sie liegt am südlichsten Punkt der italienischen Halbinsel, wo das Adriatische Meer auf das Ionische Meer trifft.

Das Wahrzeichen der Stadt ist der Leuchtturm (47m) auf dem Kap Punta Meliso (102m).

_MG_5816

Die Basilika Santa Maria de Finibus Terrae (Santa Maria am Ende der Welt), ebenfalls auf dem Kap gelegen, wurde zwischen 1722 und 1755 erbaut. Die Basilika ist dem heiligen Petrus geweiht, er soll hier bei seiner Reise nach Rom an Land gegangen und gepredigt haben.

Die Jungfrau Maria soll einigen Booten vor der Küste in Seenot geholfen haben, wonach „Santa Maria“ dem Namen Leuca vorangestellt wurde.

Die Villen an der Strandpromenade aus dem 19. Jh. wurden während des zweiten Weltkriegs stark verändert. Sie dienten der Aufnahme von Bewohnern der evakuierten Gebiete. Die schmiedeeisernen Geländer wurden zum Teil zur Herstellung von Waffen benutzt.

IMG_9993

Die tollen Villen sehen noch heute sehr attraktiv aus und öffnen ihre Tore im Mai jeden Jahres für Besucher (freie Führungen).

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

*

*

*

*

*

*

 

 

Logbuch

Palermo – Roccella Ionica

2018-05-30

Freitag, 4. Mai 2018

Es geht weiter und der nächste Hafen, den wir anlaufen werden, liegt an der Stiefelspitze Italiens. Wir passieren die Straße von Messina bei Nacht.

Foto 04.05.18, 09 54 13
An Bord von Titus hat Skorbut keine Chance

Aber zuerst geht es in Palermo noch zur Tankstelle und wir tanken insgesamt 336 Liter.

Foto 04.05.18, 09 54 30

10:20 Uhr
Ablegen an der Tankstelle und raus aus dem Hafen von Palermo. Das Wetter sieht heute nicht freundlich aus.

Foto 04.05.18, 09 54 47

Dunkle Wolken hängen über dem Monte Pellegrino.

_MG_5612

Aber das Wetter besser sich und die Sonne vertreibt die Wolken.

_MG_5624

Wir fahren dicht unter Land vorbei.

_MG_5623

_MG_5622
Segel setzen

11:00 Uhr
Der Wind kommt achterlich aus 250 Grad mit 15kn, wir segeln Schmetterling, also Groß Backbord und Fock auf der Steuerbordseite.

Foto 04.05.18, 11 22 12

 

Tim holt mit der roten Leine die Wendefock noch etwas weiter nach außen, damit der Wind besser ins Segel fällt. So laufen wir zwischen 7 – 8kn Richtung Osten.

_MG_5638

Die Küste von Sizilien sieht sehr interessant aus.

_MG_5636

_MG_5639

14:00 Uhr
Der Wind lässt nach, wir rollen die Fock ein und starten die Backbordmaschine.

Foto 04.05.18, 13 07 15
Der Autopilot steuert

Die lang gezogene Dünung ist nicht unangenehm und die teilweise hohen Wellen rollen unter Titus durch.

20:00 Uhr
Wir haben keinen Wind mehr im Segel und bergen das Groß.  Für die Nacht ist es angenehmer ohne stehendes Groß durch die Straße von Messina zu fahren. Diese Meerenge (32km lang, 3 – 8km breit) zwischen Kalabrien auf dem italienischen Festland und der Insel Sizilien verbindet das Tyrrhenische Meer im Norden mit dem Ionischen Meer im Süden.

24:00 Uhr
Es ist wenig Verkehr auf der Straße von Messina, wir sehen 2 Fähren und einen Schlepper. Mit Radar und AIS fühlen wir uns sicher und passieren die Straße von Messina mit einem guten Gefühl.

IMG_9926

*-*-*-*-*-*-*

Samstag, 5. Mai 2018

7:30 Uhr
Bei Sonnenaufgang zeigt sich die beeindruckende Küste Kalabriens. Wir genießen die Aussicht auf die wunderschöne Landschaft und fahren mit wenig Wind unserem Ziel Rocella entgegen.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

IMG_9934

14:30 Uhr
Wir erreichen die Marina Rocella. Man erwartet uns und dirigiert uns zum Liegeplatz.

IMG_9950

_MG_5707
Längsseite

Den Nachmittag haben wir in der Sonne mit Faulenzen verbracht.

IMG_9954

Wir sind froh, dass wir die „Straße von Messina“ hinter uns haben.  Die beiden mythologischen Ungeheuer Skylla und Charybdis, die nach Homer an der Meerenge hausen und schon Odysseus die Durchfahrt sehr erschwerten, haben uns verschont.

IMG_9962

 

 

Porto delle Grazie Roccella Jonica Marina

_MG_5708

Die Marina hat 400 Liegeplätze und davon sind 39 Gastliegeplätze. Strom und Wasser am Steg, Sanitärgebäude etwas abseits, hilfsbereites und freundliches Personal, Restaurant direkt am Hafen (Pizzaria).

Hafengeld: 90€ für einen Katameran

_MG_5709

Der Ort Rocella ist etwas entfernt, den haben wir nicht besucht. Die Pizzeria aber haben wir besucht, dort haben wir nicht die berühmte 1m-Pizza gegessen, sondern den von der Kellnerin empfohlenen frischen Tintenfisch. Das Gericht war super lecker und dazu gab es ein frisch gezapftes Glas Bier und zwar: Warsteiner!

IMG_9965

 

Gesamt: 182,3sm
Spitze: 12,7kn
Durchschnitt: 6,8kn
Zeit: 29 Std.

 

*

*

*

*

*

*

Allgemein

Palermo

Palermo ist eine faszinierende und lebendige Stadt, aber Glanz und Verfall liegen hier sehr nah beieinander.

Palermo ist die Hauptstadt der Autonomen Region Sizilien und sie liegt an einer Bucht des Tyrrhenischen Meeres an der Nordküste Siziliens. Begrenzt von dem 600 Meter hohen Monte Pellegrino und im Osten vom Monte Catalfano. Die Ebene dazwischen wird auf italienisch Conca d’Oro („Goldenes Becken“) genannt, vermutlich wegen der Orangenhaine, die Palermo zur Zeit der arabischen Herrschaft umgaben.

Die Stadt (gegründet 8. Jahrhundert v. Chr.) erlebte unter den Arabern, Normannen und Staufer eine Blütezeit. Es war auch die Residenzstadt von Friedrich II.

 

Die Sehenswürdigkeiten von Palermo

Zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten liegen keine langen Wege und überall gibt es die Möglichkeit für eine kulinarische Pause.

 

Kathedrale Maria Santissima Assunta.

IMG_9858

Die Normannen wurden vom Papst beauftragt, die Araber von Sizilien zu vertreiben. Sie bauten dann für ihren Gott diese Kathedrale. Die Normannen verwendeten aber viele arabische Design-Elemente, denn sie schätzten die arabische Kultur.

IMG_9816

Ab Juli 2015 gehört die Kathedrale zum Weltkulturerbe.
Friedrich II fand seine letzte Ruhestädte in der Kathedrale von Palermo.

*_*_*_*_*_*_*_*_*_

 

Fontana Pretoria

Die 400 Jahre alte Fontana Pretoria heißt im Volksmund „Brunnen der Sünde“.

IMG_9846

Für die heutige Zeit nicht ganz zu verstehen, aber früher waren die gläubigen, katholischen Leute empört über die nackten Figuren aus der antiken Mythologie.

IMG_9849

 

_*_*_*_*_*_*_*_*_*_

 

 

Normannenpalast – Palazzo Reale

Für ihren König von Sizilien bauten die Normannen einen Palast.

IMG_9863

Davor befindet sich ein kleiner Palmenpark.

IMG_9821

*_*_*_*_*_*_*_*_

 

Teatro Massimo

 

Das Opernhaus ist ein Symbole für den einstigen Glanz, den Verfall und die jetzige Wiedergeburt Palermos.
Ende des 19. Jahrhunderts war Sizilien reich geworden durch Zitrusfrüchte und Schwefel und man baute das größte Opernhaus Italiens.  Doch die mächtige Mafia wirtschaftete Sizilien völlig herunter, mitschuldig war auch die unfähige Aristokratie.

IMG_9880

Das Opernhaus musste 1974 wegen Baufälligkeit geschlossen werden (die Restaurierungskosten waren zu hoch) und wurde erst 1997 wieder eröffnet nachdem es Palermo wirtschaftlich wieder besser ging. Zu verdanken ist es dem ersten Antimafia-Bürgermeister Palermos, Leoluca Orlando.

_*_*_*_*_*_*_*_*

 

Quattro Canti

An der Kreuzung Quattro Canti treffen die vier Altstadtviertel Palermos aufeinander.

IMG_9852

Vier große Häuser (Paläste) stehen an diesem achteckigem Platz mit je einem Brunnen und jeder stellt eine Jahreszeit dar. Es liegt immer eins der Häuser im Sonnenschein. Die Figuren stellen die ehemaligen spanischen Könige und die Schutzheiligen der Stadt dar.

IMG_9850

_*_*_*_*_*_*_*_*_*

 

Porta Nuova

Die imposante  „Porta Nuova“ ist ein Triumpfbogen aus dem 16. Jahrhundert.
IMG_9867

San Domenico

Der Platz „San Domenico“ und die gleichnamigen Kirche mit einer Marienstatue.

IMG_9877

Sehenswert sind aber auch die vielen Straßen mit den kleinen Läden, die Plätze mit Cafés und Restaurants und die engen Gassen der Stadt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Eine Stadt, die nicht gleich auf den ersten Blick gefällt, aber die einen dann doch in ihren Bann zieht. Eine der kontrastreichsten Städte Europas!

*

*

*

*

*

*

 

Logbuch

Mallorca – Sizilien

26. April 2018

Wir haben sehr viel Wind, den ganzen Tag weht es mit 30 – 35 Knoten. Am späten Nachmittag so gegen 17.30 Uhr beruhigt sich das Wetter und es weht nur noch mit 15kn, jedenfalls hier in der Ankerbucht.

IMG_9686

Wir holen den Anker auf und setzen in der Bucht Groß und Fock. Der Wind weht nicht wie angekündigt von NW, sondern aus 28° (NO) und so haben wir den Wind fast von vorne.

Foto 26.04.18, 20 38 51

Bis zum Leuchtturm fährt es sich noch ganz gut. Dann sind wir aus der Landabdeckung und der Wind legt zu.

_MG_5552

Da es die ganze Nacht durch mit über 30kn geweht hat, sind die Wellen dem entsprechend hoch. Wir kommen nicht gut voran und Titus knallt oft ins Wellental.

Foto 26.04.18, 19 04 08

Karin ist das alles zu viel und sie möchte umkehren. Die Männer akzeptieren das und wir kehren um. Mit achterlichem Wind ist es angenehm und Titus segelt schnell Richtung Sant Jordi.

Foto 26.04.18, 17 50 48

20:30 Uhr
Nach 18sm sind wir wieder in der Bucht vor Colonia de Sant Jordi und der Anker fällt.

Foto 26.04.18, 20 35 35

Hier in der Bucht liegen wir windgeschützt und verbringen eine ruhige Nacht.

Foto 26.04.18, 20 28 23

 

*

Freitag, 27. April 2018

7.45 Uhr
Zweiter Versuch! Anker auf und raus aus der Bucht. Heute haben wir nur noch einen Hauch von Wind. Auch die Wellen sind weg.

 

8:45 Uhr
Wir setzen den Code Zero, aber das bisschen Wind kommt jetzt genau von achtern und das mag der Code Zero nicht. Also Code Zero wieder einrollen und es geht unter Maschine weiter Richtung Sardinen. Sardinen haben wir erst mal als Ziel eingegeben. Falls alles gut läuft, werden wir vielleicht gleich weiter bis Sizilien fahren.

Foto 27.04.18, 08 35 42

 

Foto 27.04.18, 09 15 12
Bis hier sind wir gestern schon gewesen.

Der Tag verläuft ruhig und wir können die See genießen.

 

 

20.30 Uhr
Der Abend und die erste Nacht kommt. Wir haben Vollmond, das ist für eine Nachtfahrt sehr angenehm. Den Horizont kann man die ganze Nacht über erkennen. Man fährt nicht in eine rabenschwarze Nacht.

Foto 27.04.18, 20 27 56

*

Samstag, 28. April 2018

Wieder Sonnenschein von einem makellosen Himmel.

14:00 Uhr
Ab Mittag kommt etwas Wind auf, wir setzen das Groß und rollen den Code Zero wieder aus.

017b6eddee9101f04d9e8b893ccfbd2dd5b538bb13_00001

Aber es reicht nicht für eine gute Geschwindigkeit für die lange Strecke, die noch vor uns liegt, also lassen wir eine Maschine mit arbeiten. So laufen wir 7kn und kommen gut voran, 200sm haben wir schon auf der Logge.

0197988bfdb713cfecdd6966154b8b3cdb8cbbd37a_00001

Eine halbe Stunde lang beobachten wir im Wasser treibende kleine Plastikteilchen. Wer hat da Müll entsorgt!

_MG_5561
Umweltsünder!

Die Sonne geht unter und die zweite Nacht beginnt.

01dc16109efa63d6969c21fc5b085eb6dcb35931b3

Ein Schwalbe umkreist unser Schiff. Immer und immer wieder fliegt sie um uns herum. Dann kurz nach Sonnenuntergang fliegt sie zum Steuerstand herein und setzt sich direkt vor das Steuerrad. Sie ist scheinbar sehr erschöpft, denn es stört sie nicht, dass wir dort mehrmals den Autopiloten bedienen und das Steuerrad bewegt sich auch ständig.

_MG_5564
Die Schwalbe übernimmt die Nachtwache

22.00 Uhr
Der Wind legt zu und wir schalten die Maschine aus und können segeln. 257 sm sind schon geschafft. Wir beschließen Sardinien links liegen zu lassen und gleich bis Sizilien zu fahren.

 

Der Rest der Nacht verläuft ruhig und ohne weitere Vorkommnisse. Keine Fischer und keine Frachter die unseren Weg kreuzen. ……… und wieder eine Nacht mit herrlichem Vollmond.

Danke Mond, du hast uns sehr geholfen.

 

Sonntag, 29. April 2018

Sonnenschein und glatte See mit leichter Dünung.

10:30 Uhr
Wir bergen das Groß und packen den Code Zero wieder in die Kiste. Insgesamt sind wir seit Frankreich 2.100sm unterwegs.

IMG_9724IMG_9728

19:50 Uhr
Wir rollen die Fock aus, der Wind weht mit 15kn aus 270°. Wir haben aktuelle Wettermeldungen bekommen: Vorhersage: Wind aus West 20-30kn. Das wird vielleicht keine so ruhige Nacht! Aber wir haben nur die Fock ausgerollt und können so gut auf Windveränderungen in der Nacht reagieren.

Montag, 30. April 2018

Die Nacht war ok. Der Wind war nicht ganz so stark wie angekündigt. Wir hatten 15kn und in Böen 22kn. So sind wir in der Nacht nur mit Fock gut vorangekommen.

7:00 Uhr
Der Wind lässt wieder nach und wir rollen die Fock ein und starten eine Bb-Maschine.

Die fünfte Gastlandflagge wird gehisst.

Foto 27.04.18, 15 48 17

Gegen Mittag können wir die ersten Berge Siziliens sehen, sie verstecken sich noch ein wenig hinter Wolken.

_MG_5569

Dann setzt sich die Sonne durch und wir bewundern die Küstenlandschaft.

_MG_5584 - Kopie

Plötzlich tauchen Delphine auf. Sie begleiten uns eine ganze Weile. Es ist ein unbeschreibliches Erlebnis.

IMG_9771

_MG_5588

_MG_5597
Monte Pellegrino vor Palermo

 

14:30 Uhr
Wir laufen in den Hafen von Palermo ein.

_MG_5598

In der SitiMar Marina haben wir einen Liegeplatz reserviert.

_MG_5604

Kaum sind wir im großen Yachthafen, in dem sich mehrere Marinas befinden, werden wir mehrmals vom Steg oder auch vom Schlauchboot aus, angesprochen und man bietet uns einen Liegeplatz an. Einer im Schlauchboot versucht es immer wieder und nötigt uns, unbedingt zu seiner Marina zu kommen. Wir erklären, nein, wir haben bei SitiMar reserviert, aber das hindert ihn nicht und er redet weiter auf uns ein. Andere Länder….andere Sitten!

 

Um 15:00 Uhr sind wir fest am Liegeplatz in der SitiMar Marina und haben eine Tour von 499,9sm hinter uns.

Die Marina SitiMar empfehlen wir gerne weiter, sehr hilfsbereites und freundliches Personal und wir haben gute Tipps für den Besuch der Stadt Palermo erhalten.

Wasser/Strom am Steg, Mooring, Zugang zum Steg nur mit Schlüssel. Hafengeld: 70€

_MG_5609

2018-05-23

Gesamt Zeit: 3 Tage und 7 Stunden
Spitze: 15,2 kn
Durchschnitt: 6,8 kn
Gesamt: 499,9 sm

-*-*-*-*-*-*-*

Fotos von Palermo

 

*

*

*

*

*

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Logbuch

Can Pastilla – Colonia De Sant Jordi

Dienstag, 24.4.2018

Heute geht es weiter, aber wir bleiben noch auf der Insel. Unsere nächste Station ist Sant Jordi im Süden von Mallorca.

Vorher machen wir noch an der Tankstelle im Hafen beide Tanks voll, Tank 1 = 150l und Tank 2 = 120l/ Diesel für 1,25€/l.

IMG_9649

13:30 Uhr
Raus aus der Marina und noch in der Bucht vor dem Hafen setzen wir Groß und die Fock.

Der Wind weht von vorn und so kreuzen wir bis zur Bucht vor Jordi. Das können wir uns heute erlauben, denn es sind nur 27sm.

Wir segeln dicht an der Felsenküste vorbei und sehen, dass sich in den Felsen kleine Wohnungen befinden.

19:10 Uhr
Wir gehen in den Wind und bergen die Segel.

19:50 Uhr
An einer schönen geschützten Stelle vor Sant Jordi fällt der Anker.

IMG_9656

Bei der Vorbereitung des Abendessens geht das Gas aus der ersten Flasche zu Ende. Kein Probleme, die Männer schließen die zweite deutsche Gasflasche an. Aber der französische Gasregler passt nicht auf diese Gasflasche, die Verbindung ist nicht dicht. Wieso die eine deutsche Gasflasche paßte und dicht war und diese nicht, verstehen wir nicht. Also bleibt die Küche heute kalt.

Aber verhungern müssen wir nicht, mit den bereits gekochten Nudeln bereitet der Smutje einen Thunfisch-Nudelsalat zu.

Das Wasser in der Bucht ist wieder glasklar und hat eine wunderbare Farbe.

Wir beobachten ein Flugzeug, es sieht aus, als wenn es auf dem Wasser landen will. Doch dann startet es doch durch.

Mittwoch, 25.04.2018

Wir wechseln den Standort und fahren in die Bucht direkt neben der Marina Sant Jordi.

IMG_2755.PNG

_MG_5546

Hier suchen wir eine geeignete Stelle (sandigen Grund) und lassen wieder den Anker fallen. Mit dem Beiboot geht es an Land. Wir müssen Vorräte einkaufen und das Gasproblem lösen. Sant Jordi hat einen Supermarkt ganz in der Nähe von der Marina.

In der Marina liegen nur kleinere Schiffe und viele Fischerboote. Für einen Katamaran wäre dort kein Platz.

Erste Anlaufstelle ist die Ferrerteria (Veny, Carrer Major, 61). Dort wollen wir eine blaue kleine Butangasflasche kaufen, denn die passt auf den französischen Gasregler. Aber im Laden erklärt uns die freundliche Dame, dass seit dem letzten Jahr sich die Bestimmungen für den Gasverkauf geändert haben (Terrorgefahr). Sie darf nur eine Gasflasche gegen eine leere eintauschen. Aber eine leere Flasche haben wir nicht! Die Dame bemüht sich sehr uns zu helfen. Sie lässt sich genau das Probleme schildern, hat aber auch nur spanische Gasregler, die auch nicht auf eine deutsche Gasbuddel passen. Super Europa! Jeder macht sein eigenes Ding, jedenfalls in Sachen Gas. Eine Lösung glaubt sie, wäre im Nachbardorf beim Gashändler eine Flasche zu kaufen, denn er hätte die Genehmigung zum Verkauf der Flaschen.

Also zur Tourisinfo um nach einer Möglichkeit zu fragen, wie wir ins nächste Dorf oder Stadt kommen. Die Dame geht zu einem parkendem Taxi und spricht mit ihm. Der Taxifahrer hat im letzten Jahr einen Fahrgast, wahrscheinlich auch ein Segler, zum nächsten Hafen Rapita gefahren, dort kann man Gas bekommen. Tim fährt mit ihm und hat Glück, er kommt mit einer kleinen blauen Gasflasche zurück. Der Behälter, plus Gasfüllung kostete 44€.

IMG_9676

Obwohl wir nun wieder eine funktionierende Pantry haben, entschließen wir uns, ein letztes Mal die spanische Küche zu genießen.

01cf32cde6f9d32fb34017c65143b90fe6dd899b4d

Im Marisol essen wir das Menü für 24€ inklusive Vorspeise, Wein, Wasser, Brot und Dessert. 5 verschiedene Vorspeisen und Hauptgerichte stehen zur Auswahl. Es war toll mit Blick auf die kleine Marina und die Bucht dort draußen zu sitzen . Das Essen war vorzüglich und alle waren mit der Wahl zufrieden.

Kurz vor Sonnenuntergang geht es mit dem Beiboot zurück zum Schiff.

IMG_9685

*

*

*

*

*

*